10 FRAGEN 10 ANTWORTEN
Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem heutigen Job? Die grosse Bandbreite an Tätigkeiten: Klassische Medienarbeit, Kommunikationsberatung für die Expertinnen und Experten in unserem Haus, interne Kommunikation, die inhaltliche Verantwortung für ein Magazin mit einer Auflage von mehr als 200'000 Exemplaren sowie Kommunikationsarbeit für unseren CEO. Was will man mehr?
Was ärgert Sie im beruflichen Alltag am meisten? Expertinnen oder Experten, die meinen, aufgrund ihres Fachwissens seien sie automatisch auch Kommunikationsprofis. Diese Gattung ist aber glücklicherweise am Aussterben.
Welches Fachmedium finden Sie besonders gut gemacht (verlagseigene ausgenommen)? Der "Schweizer Journalist", "Action" vom WWF England.
Welche Zeitungen oder Zeitschriften lesen Sie regelmässig? Zu viele, wenn auch nicht alle mit Gewinn - trotzdem bleibe ich ein Print-Junkie. Aber unter all den Schönheiten im Druckbuchstabenland gibt es eine alte Tante namens NZZ, der ich wohl immer treu bleiben werde.
Ihre Lieblingskolumne oder Lieblingsrubrik? Zurzeit der "Selbstversuch" von Max Küng (im "Magazin").
Welche TV-Sendung können Sie nicht ausstehen? Mangels TV-Gerät konnte ich bisher keine tiefen Feindschaften entwickeln. Was ich gesehen haben muss, also News-Sendungen, das gucke ich im Web.
Welcher TV- oder Kinofilm hat Sie besonders berührt? Ich bin ein Kino-Fan, denn grosse Emotionen brauchen grosse Leinwände. Einer meiner Lieblingsfilme: "The World's Fastest Indian" - die wahre Geschichte eines Mannes, der unbedingt herausfinden will, wie schnell sein uraltes "Indian"-Motorrad fährt und für die Verwirklichung dieses Traumes alle Hindernisse überwindet.
Welche Website steht bei Ihren Bookmarks ganz oben? www.connect.panda.org, das Intranet des internationalen WWF-Netzwerks. Und www.argus.ch - zur Kontrolle der Medien-Clippings.
Erinnern Sie sich an Ihren ersten Kontakt mit dem Internet? Das war 1995. Ich chattete in einem Internet-Café mit einem Japaner, den ich im Netz zufällig getroffen hatte - und war schwer beeindruckt, dass sowas möglich ist.
Ihre Prognose: Gibt es in 30 Jahren noch Zeitungen? Sicher. Die Segmentierung des individuellen Medienkonsums wird zwar weiter zunehmen, aber zwei Dinge werden bleiben: Die morgendliche Tasse Kaffee und die Tageszeitung. Letztere vermutlich einfach auf elektronischem Inkpaper. Auch gut - so lange das Ding nicht gleich den Geist aufgibt, wenn ich meinen Kaffee darauf ausschütte...
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Fredi Lüthin *1957, Leiter Medien
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